× Für eine zuverlässige Bestimmung ist meist eine Sicht auf die Innenseite (Gleba) nötig. Bitte schneidet eine gefunde Hypogäenart sauber durch und fotografiert sie bei Tageslicht.

Genabea XY

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4 Monate 3 Wochen her #266 von Pudelchen
Pudelchen antwortete auf Genabea XY
Hallo Peter,
das mit den Hyphen ist wohl eine Genabea-Eigenart.
Dieses Bild stammt von einer Genabea fragilis. Hier habe ich zufälli auch ein paar Hyphen mit Schnallen abgebildet.
Genabea sind wohl irgend wie anders. Ich kenne sonst auch keinen Ascomyceten, der Zellen wie Basidiomyceten bildet. Nur dass diese mit Aski gefüllt sind. Also nicht verzagen, auch bei der letzten Zusendung wirst du noch welche finden - bin ich von überzeugt B)
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4 Monate 3 Wochen her #267 von Pudelchen
Pudelchen antwortete auf Genabea XY
Hallo Andreas,
es ist wohl ein ähnliches Biotop, doch der Fund ist ein waschechter Oberfranke aus dem Kreis Forchheim.

Schöne Grüße
Doris

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3 Monate 3 Wochen her - 3 Monate 3 Wochen her #272 von Pudelchen
Pudelchen antwortete auf Genabea XY
Hallo zusammen,

ich habe Christians Rat befolgt und Pablo Alvarado um Rat gefragt.
Das Ergebnis (immer mit einer gewissen Ungewissheit):
Mein gezeigter Fund scheint nahezu identisch mit Gunnar Hensels Aufsammlung Myrmecocystis cf. sphaerospora aus Pablo Alvarados Studie "Phylogenetic studies in Genabea, Myrmecocystis and related genera" zu sein. Wenn ihr googelt werdet ihr zu dieser Art eher beige Fruchtkörper wie in Montecchi dargestellt finden. Die Sporen aber sind 1:1 wiederzuerkennen.
Es scheint keine einzelne Erscheinung zu sein, denn ein paar km entfernt haben wir inzwischen eine weitere Fundstelle mit mehreren Fruchtkörpern entdeckt. Hier waren junge und reife Fruchtkörper, keiner war beige.

Für mich nenne ich Genabea XY zukünftig Myrmecocystis sphaerospora el negra cf. :)

Schöne Grüße
Doris
Letzte Änderung: 3 Monate 3 Wochen her von Pudelchen.

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3 Monate 3 Wochen her - 3 Monate 3 Wochen her #273 von Peter
Peter antwortete auf Genabea XY
Hallo,

lange hat es gedauert, aber nun habe ich die ersten Schnitte eines Fruchtkörperbruchstückes mit dem Mikrotom machen können (ca. 30 µm).





Ich glaube, man kann ganz gut erkennen, dass die Asci in Nestern stecken.
Wobei ich gerne zugebe, dass die Handschnittbilder von Doris nicht schlechter aussehen! ;)

Liebe Grüße
Peter
Letzte Änderung: 3 Monate 3 Wochen her von Peter.

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