Artportrait

Täublingstrüffel (Macowanites candidus) - Basidiomyceten



Macowanites candidus - (Nördliche) Täublingstrüffel

Fruchtkörper: erst ein Fund: flachgedrückt, unter Stein; 2cm breit und 1cm hoch; normalerweise mit rudimentärem Stiel.

Peridie: weiß, mit rostbräunlichen Punkten

Gleba: jung wohl weißlich, bei meinem Fund hell gelblich; auffällig war das leichte Blauen nach dem Anschneiden

Geruch: sehr angenehm; zart süßlich; Geschmack mild

Ökologie: Vor allem (ausschließlich?) im Laubwald; mein Fund stammt vom Blutseemoor bei Würzburg: Laubwald über Keuper

Bedeutung: Speisewert unbekannt (als Täublingsverwandte mit mildem Geschmack evtl. essbar); anscheinend nicht sehr häufig in Deutschland.

Mikromerkmale: Sporen mit isolierten Warzen; subglobos, ca. 10µm.


Distinktive Merkmale: Ist ein rudimentärer Stiel vorhanden, ist die Art leicht anzusprechen. Wenn nicht, dann kann man durch die glatte, hellweiße Peridie in Verbindung mit der Festfleischigkeit die meisten anderen Gattungen ausschließen. Innerhalb der Gattung gibt es noch Macowanites messapicoides, die Südliche Täublingstrüffel, die jedoch im Süden bei Nadelbäumen wächst. (Quelle: www.trueffel-pilze.de)

Funddaten: Blutseemoor bei Würzburg, 25.6.2014; 49.725728,9.834489; 81m nN

leg: Milano; det: G. Hensel