Artportrait

Gewundene Blasentrüffel (Genea fragrans) - Ascomyceten



Genea fragrans - Gewundene Blasentrüffel

Fruchtkörper: ca. 1cm.

Peridie: Dunkelbraun bis schwarz gefaltet, stark verknittert. Myzelansatz auf der Unterseite. Im Schnitt weißlich bis hellgrau.

Gleba: Innen hohl, lediglich von der nach innen gefalteten Peridie gefüllt. Sporen sitzen auf der Endoperidie (Innenseite der Peridie).

Geruch: Angenehm, an Tuber erinnernd.

Ökologie: Meist im Laub diverser Bäume (Eiche, Buche), auf kalkhaltigen und sauren Böden.

Bedeutung: Zerstreut, schwer zu finden.

Mikromerkmale: Asci bis zu 350 µm lang, mit normalerweise 8 Sporen. Septierte Paraphysen. Sporen rundlich bis leicht elliptisch mit deutlich abstehenden Warzen (bis zu 6 µm). Sporengröße: 30-40µm x 26-35µm.


Distinktive Merkmale: Zu Genea verrucosa ist eine makroskopische Abgrenzung nicht möglich. Entscheidendes mikroskopisches Mekrmal sind die stark hervortretenden Warzen auf den Sporen.

Fundort: Würzburg, Steinbachtal. Geokoordinaten: 49.76980,9.91772.