Artportrait

Höckerige Blasentrüffel (Genea verrucosa) - Ascomyceten



Genea verrucosa - Höckerige Blasentrüffel

Fruchtkörper: ca. 0,5-2cm

Peridie: Dunkelbraun bis schwarz gefaltet, verknittert. Oberfläche feinwarzig. Mit Öffnung auf der Oberseite und Myzelansatz auf der Unterseite. Im Schnitt weißlich bis hellgrau.

Gleba: Innen hohl, lediglich von der nach innen gefalteten Peridie gefüllt. Sporen sitzen auf der Endoperidie (Innenseite der Peridie).

Geruch: Angenehm, an Tuber erinnernd.

Ökologie: Meist im Laub diverser Bäume (Eiche, Buche), auf kalkhaltigen und sauren Böden.

Bedeutung: In wärmeren Gebieten (Südeuropa) recht häufig, aber schwer zu finden.

Mikromerkmale: Asci langgezogen bis zu 350 µm mit normalerweise 8 Sporen, die aber oft nicht mehr in voller Zahl enthalten bzw. abgerissen sind. Die Sporen haben bis zu 3µm große Warzen (teilweise rund am Ende) und sind eher elliptisch. Sporengröße 22-30µm x 20-24µm.


Distinktive Merkmale: Genea fragrans ist makroskopisch nicht zu unterscheiden, deren runde Sporen besitzen aber deutlich stärker abstehende und gröbere Warzen. Bei stärker ins Braune gehenden Fruchtkörpern kann Genea hispidula ebenfalls ähnlich aussehen, allerdings ist deren Fruchtkörper nie so stark gefaltet und die Peridie weist mit Lupe oder Mikrsokop deutlich wahrnehmbare Härchen auf.