Artportrait

Gläserne Gehirntrüffel (Hydnobolites cerebriformis) - Ascomyceten



Hydnobolites cerebriformis - Gläserne Gehirntrüffel

Fruchtkörper: Gewunden bis rundlich. 0,5-3cm.

Peridie: Glasig-Glänzend. Jung weißlich-durchsichtig, später bräunlich-wächsern.

Gleba: Wie die Peridie, leicht gefaltet, manchmal kaum wahrnehmbar.

Geruch: Schwach, süßlich.

Ökologie: Ein Fund stammt aus einem kalkhaltigen Mischwald mit hohem Anteil an Douglasien, submontan, in direkter Nachbarschaft der Karthäusertrüffel (Picoa carthunisia). Nach HESSE bei Eichen und Buchen auf Kalk, aber auch im Sand.

Bedeutung: Wohl nicht selten (HESSE hat sie im 19.Jh sehr häufig gefunden), aber wohl kaum gefunden.

Mikromerkmale: Asci mit 8 Sporen. Asci 100-120µm rundlich. Sporen rund mit auffälligem erhabenem, sternförmigem Ornament (bis zu 5µm). Größe der Sporen: 18-22µm (ohne Ornament).


Distinktive Merkmale: Hauptmerkmal ist die glasig-wächserne Beschaffenheit und die gewundene Gleba. Mittels Mikroskop (bei 1000x) ist die Art schließlich gut an der auffälligen Sporenform zu erkennen.

Fundorte: Nordharz; Bregenzer Wald (Österreich). August bis Dezember.