Artportrait

Gemeine Balsamtrüffel (Balsamia vulgaris) - Ascomyceten



Balsamia vulgaris - Gemeine Balsamtrüffel

Fruchtkörper: ca. 1-3 cm

Peridie: rötlich, von orange bis hellrot zu rotbraun. Feinwarzig.

Gleba: hell, weiß bis cremefarben, weich. Gequetscht gekammert. Keine Marmorierung oder Aderung.

Geruch: eher unangenehm. Erinnert mich an Geräuchertes.

Ökologie: auf sauren wie auf basischen Böden. Unterschiedliche Baumpartner (Fichte, Kiefer, Buche u.a.). Ich finde sie meist in Verbindung mit Wildschwein-Wühlspuren.

Bedeutung: häufig. Gilt in großen Mengen verzehrt als giftig.

Mikromerkmale: Glatte Sporen mit 2-3 Öltropfen. Sporengröße: 22-30µm x 10-12µm. Sporen im Ascus gedrängt und ungeordnet. Meist 6-8 Sporen pro Ascus.


Distinktive Merkmale: Makroskopisch durch rötliche Färbung und helle, nicht marmorierte Gleba erkennbar. Mikroskopisch eindeutig anhand der glatten Sporen mit immer 2-3 Öltropfen zu bestimmen. Balsamia polysperma hat nur einen Tropfen.

Fundorte: v.a. Bodenseeregion, aber überall häufig. Geokoordinaten: 47.732685,9.437234 - 47.593749,9.630715