Artportrait

Gefleckte Hirschtrüffel (Elaphomyces maculatus) - Ascomyceten



Elaphomyces maculatus (Vittadini 1831) - Gefleckte Hirschtrüffel

Fruchtkörper: Rund, 1-3cm,grünes Myzel (manchmal nur schwer zu sehen).

Peridie: Außen schwarz, glatt und hart. Häufig mit grünen Flecken oder Krusten vom Myzel. Im Schnitt weiß.

Gleba: In der Reife schwarz, typisch spinnwebartig.

Geruch: Intensiv, schwer zu beschreiben, schwülstig-angenehm mit phenolartiger Note. Laut Vittadini nach Senf oder Sauerteig.

Ökologie: Nach Montecchi bei Laubbäumen, eigene Funde in parkähnlichen Anlagen bei Eiche und Hainbuche. Ein Fund aus einem Kalkbuchenwald. Wohl kalkliebend.

Bedeutung: Ungenießbar. Wohl selten. Mir sind aus Deutschland nur fünf Fundstellen von zwei Findern bekannnt.

Mikromerkmale: Sporen rund, jung ocker bis türkis-scheinend, später dunkler. Größe 25-28µm. Diffus ornamentiert, deutlich, doch ohne erkennbare Strukturen.


Distinktive Merkmale: Können grünliche Flecken oder grünes Myzel beobachtet werden, kommt bei den schwarzen Hirschtrüffeln nur noch Elaphomyces leveillei in Frage. Diese hat jedoch deutlich kleinere Sporen (< 22µm MONTECCHI).

Funddaten: Baden-Württemberg - zwei Fundstellen im September (GOLD)
Gersheim (Saarland) - zwei Fundstellen im Oktober (GOLD)
Südschwarzwald - Fund im Juli (SISP)

Anmerkung: Da die Sporengröße sich mit 25-28µm teilweise zwischen den Werten für Elaphomyces leveillei (19-22 µm) und Elaphomyces maculatus (28-36µm) befindet, bleiben leichte Restzweifel an der Bestimmung bestehen.