Kursleiter und Hundetrainer

Unser Team besteht aus dem Menschen, Christian,Hundeführer Christian und Trüffelhund Winnie Winnie, einem vierjährigen Schäferhund-Mischlingsrüden und Milano, einer 3-jährigen Promenadenmischung.

In unserem früheren Leben waren wir Gymnasiallehrer und Straßenköter, bis uns die Leidenschaft für die unter- und oberirdischen Pilze packte und uns nun mehrmals täglich in den Wald treibt.

Und das kam so: Im Herbst 2012 habe ich während meines Sabbat-Jahres begonnen, meine schon seit etlichen Jahren bestehende Pilzsammelleidenschaft zu strukturieren und systematisch zu vertiefen. Durch die Tatsache, dass sich kurze Zeit vorher Winnie in mein Leben geschlichen hatte, kam ich schnell dazu, die Themen Pilz und Hund zu verbinden und ihn zum Trüffelsuchhund auszubilden. Anfang des Jahres fand Winnie schließlich seine erste wilde Trüffel und entwickelte sich vom einstigen Klassenrabauken zur feinsten Spürnase. Innerhalb von drei Jahren haben wir nun ca. 3000 Trüffelstellen aus circa 80 verschiedenen Hypogäenarten nachgewiesen. Da konnte ich selber auch nicht nachstehen und habe ein Jahr gebüffelt und schließlich im August 2013 bei Andreas Gminder in Jena erfolgreich die Prüfung zum Pilzsachverständigen der Deutschen Gesellschaft für Mykologie absolviert.

Seit November 2015 habe ich die Erlaubnis zum Betreiben einer mobilen Hundeschule nach §11 Abs. 1 Nr. 8f TierSchG.

Nun bin ich damit beschäftigt, die Trüffelvorkommen in Deutschland kartieren und dokumentieren, um zu belegen, dass Trüffeln in Deutschland alles andere als selten sind. Mein Wunsch wäre es, eine Sammelgenehmigung für Hypogäen in gewissem, ökologisch vertretbarem Rahmen zu erreichen, so dass ein Trüffelsucher, der keine kommerziellen Absichten hegt, in Deutschland kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er mit seinem Hund ein für niemanden schädliches Hobby betreibt. Eine kommerzielle Nutzung von Trüffeln lehne ich ab, da diese mit großer Sicherheit zu zahlreichen unerfreulichen Nebeneffekten führen würde. Warum allerdings eine Nutzung für den Eigengebrauch -wie sie bei den oberirdisch fruktifizierenden Pendants wie Steinpilz, Pfifferling und Morcheln ja auch möglich ist- verboten sein sollte, das erschließt sich mir nicht. Es gibt kein sinnvolles Argument, das dies rechtfertigen würde.

Trüffelsuche ist zudem weit mehr. Es gibt unzählige spannende Hypogäenarten, deren Verbreitung und Lebensweise noch nicht eingehender untersucht wurde.

In den Trüffelkursen konnte ich schon einige Hundehalter, die vorher nichts mit Pilzen am hut hatten, mit dem Fieber infizieren, so dass diese nun ihre Funde zuhause mit Mikroskop und Bestimmungsliteratur untersuchen. Auf diese Art und Wiese wurde ebenfalls schon einige Erstfunde für Deutschland gemacht.

Aber auch ohne mykologisches Interesse ist die Trüffelsuche wertvoll. Denn es macht Menschen stolz und glücklich. Und nicht zuletzt stärkt es die Bindung zum eigenen Hund. Genau deshalb möchte ich dieses Hobby auch anderen Menschen näherbringen. Denn unsere gemeinsame Leidenschaft macht uns drei glücklich und schweißt uns jeden Tag mehr zusammen.

 

Trüffelsuche mit Hund

Trüffelsuche ist Teamwork

Trüffelsuche ist Teamwork

Gleichberechtigte Partner versuchen gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Keine der Parteien wird alleine erfolgreich sein können, weil jeweils die andere Fähigkeiten besitzt, ohne die es nicht geht.     

 

Druckfreie Atmosphäre

Deshalb wird viel Wert darauf gelegt, dass die Suche in freundschaftlicher und weitestgehend freier Atmosphäre vonstatten geht.

Belohnung muss sein !

Sämtliche methodische Schritte sollten auf spielerische Art und Weise vermittelt werden.

Denn: Spaß soll es machen ! Und zwar allen Teilnehmern.

 

Stärkung der Beziehung Mensch-Hund

Nicht zuletzt wird durch die erfolgreiche gemeinsame Arbeit auch die Beziehung der beiden Teampartner gestärkt.

Sie werden vor Stolz platzen, wenn ihr Hund die erste wilde Trüffel findet.

Und ihr Hund spürt das ! Auch er wird an Selbstbewusstsein gewinnen.

 

 

Ausbildung von Hund UND Halter

Hund und Halter werden ausgebildetEine erfolgreiche Suche nach den kleinen unterirdischen Schätzen erfordert Übung und Kenntnisse. Und zwar von allen Beteiligten. Es gibt mittlerweile viele Hundeschulen (vor allem in der Schweiz), die versuchen Hunde zu Trüffel-Suchhunden auszubilden. Das mag möglicherweise auch teilweise erfolgreich sein. Allerdings ist für eine erfolgreiche Suche mehr nötig als nur ein abgerichteter Hund. Nur mit einem Verständnis grundlegender ökologischer Zusammenhänge und der Kenntnis von Methoden, diese zu erkennen, werden Sie auch in der Lage sein, Ihren Hund zu den richtigen Stellen zu führen, anstatt Ihren Hund aufs Geradewohl irgendwo schnuppern zu lassen.

In meinen Kursen vermittle ich diese Kenntnisse und helfe Ihnen, zum erfolgreichen Trüffeljäger und einem sachkundigen Trüffelkenner zu werden.

 

Voraussetzungen für die Trüffelsuche

Eignungen

Jeder Hund kann die Trüffelsuche lernenGrundsätzlich geeignet zur Trüffelsuche ist jeder Hund, der über ein normales Riechvermögen verfügt.

Sicherlich gibt es Naturtalente, die ihre Nase gerne und überdurchschnittlich einsetzen. Dies macht sich zum Beispiel bemerkbar, wenn ihr Hund häufig Aas entdeckt oder wenn er Futter, das Sie im Gras oder Schnee verstreuen, zügig und zielstrebig findet.

Abgesehen von besonderen Fähigkeiten spielt aber der Charakter eine viel größere Rolle. Das Riechvermögen ALLER Hunde reicht völlig aus, um Trüffeln aufzuspüren. Insofern ist es vor allem wichtig, dass man mit seinem Hund gut arbeiten kann, ihm etwas beibringen kann. Besonders eignen sich demzufolge gelehrige, aber auch neugierige und verspielte oder aber auch besonders ehrgeizige und ausdauernde Hunde. Und natürlich ist jüngeren Hunden leichter etwas beizubringen.

Problematisch hat es sich lediglich erwiesen, wenn Hunde eine sehr ausgeprägte Halterfixierung haben, wenn sie so stark ist, dass der Hund kaum selbstständig arbeitet.

Voraussetzungen

Bitte aber beachten Sie, dass wir keine Hundeschule sind. In den Kursen wird keine Verhaltensschulung durchgeführt. Für die Teilnahme an den Kursen ist deshalb Voraussetzung, dass Ihr Hund sozialisiert ist und keine Agressionen gegenüber anderen Hunden zeigt. Für ein Gelingen des Vorhabens sind außerdem gewisse Grundkommandos wie "Sitz", "Komm", "Bleib" und "Aus" zumindest hilfreich. Müssen Sie Ihrem Hund jedesmal hinterherlaufen, um den Trüffeldummy wiederzuerhalten, erschwert und verlangsamt das natürlich den Lernfortschritt.

Da die Suche möglichst ohne Leine stattfinden soll, sollte der Hund einen halbwegs kontrollierbaren Jagdinstinkt besitzen.

 

Sollten Sie sich auf den Trüffelkurs vorbereiten wollen, dann wäre ein einfaches Spiel sehr gut geeignet, das den meisten Hunden Spaß macht, nämlich das Versteck-und-Such-Spiel. Lassen Sie Ihren Hund absitzen und "bleiben!". Sie verstecken einen beliebigen Gegenstand, kehren zu Ihrem Hund zurück und fordern ihn zum Suchen auf. Beherrscht Ihr Hund dieses Spielchen, wird er auch die Trüffelsuche sehr schnell erlernen.

 

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Doch lassen Sie sich nicht abschrecken. Prinzipiell kann jeder normale Hund die Trüffelsuche erlernen. Allerdings sollten Sie bereit sein, ein bisschen Zeit in Ihren Schützling zu investieren. Wenn Sie am Ball bleiben, wird Ihr Hund im Normalfall je nach Talent zwischen zwei und acht Wochen brauchen, bis er seine erste Trüffel findet. Es gab aber auch schon Talente, die gleich im Grundkurs erfolgreich waren.

 

 

Zielgruppen

Mein Kursangebot richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen:

Der Hundefreund

Zum einen möchte ich den naturliebenden Hundebesitzer ansprechen, der mit seinem Hund ein gemeinsames Hobby ausüben möchte. Trüffelsuche hat etwas von Schatzsuche. Mensch und Hund streifen durch die Wälder und versuchen den Geheimnissen der Natur auf die Schliche zu kommen. Das ist für beide Seiten sehr befriedigend und Sie werden vor Stolz platzen, wenn Ihr Hund seine ersten Erfolge feiert.

Der Pilz- und Naturfreund

Mit jeder Fundstelle werden einem Trüffelsucher neue Zusammenhänge in der Natur klar. Möchte man erfolgreich sein, muss man potenzielle Baumpartner erkennen und anhand von Zeigerpflanzen den pH-Wert des Bodens abschätzen können. Zusätzlich gehe ich bei Interesse gerne auch auf Nachfragen zu gefundenen (Speise-)Pilzen und Wildkräutern ein. Man geht schon bald mit ganz anderen Augen durch die Natur.

Der Mykologe

Weiterhin können auch mykologisch interessierte und versierte Hundebesitzer ihr Spektrum um die Hypogäen erweitern. Hier ist noch einiges an Neuland zu betreten, zahlreiche Trüffelarten sind in Deutschland bislang noch nicht nachgewiesen. Somit tun sich weite Forschungsfelder auf und ich freue mich immer über Mitstreiter für eine Forschungsgemeinschaft.

Was ich nicht biete

Beim Thema Trüffeln geht es vielen Menschen um den Wert der schwarzen Knollen. Hierfür bin ich nicht der richtige Anprechpartner. Sollten Sie sich für eine kommerzielle Nutzung oder den Trüffelanbau interessieren, gibt es andere, geeignetere Anbieter, auch in Deutschland. Ohne dies veruteilen zu wollen: mich persönlich interessiert das nicht. Mir geht es um die Arbeit mit dem Hund und um das Naturerlebnis.

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